Was macht eigentlich die Grundsteuererklärung

SKD Immobilien, Stadtmakler aus Eberbach: Grundsteuerreform ahoi: Die Last, bis spätestens Januar 2023 eine Feststellungserklärung der Grundsteuer abzugeben, ist von vielen von uns abgefallen. Dennoch stellt sich die Frage, was jetzt auf uns zukommt. Und welche Konsequenzen drohen eigentlich Eigentümern, die sich dieser Anordnung wissentlich widersetzt haben?

Beim Immobilienverkauf lauern viele Tücken, die den Erfolg schmälern.

Gehen Sie den Verkauf professionell an. Wir helfen Ihnen dabei. Kontaktieren Sie uns.

Was macht eigentlich die Grundsteuererklärung 1

 

Ein Hoch auf die Grundsteuerreform: Alle Bundesbürger, die am 01.01.2022 eine Immobilie auf ihren Namen laufen hatten, mussten sich wohl oder übel diesem Thema widmen. Der banale Grund: Die bislang verwendeten Werte beruhten auf Daten von 1964 in West- und 1935 in Ostdeutschland. Mit Urteil vom April 2018 wurde nun höchstrichterlich beschlossen, dass die Basisdaten nicht zeitgemäß sind und zudem zu einer Ungleichbehandlung der Steuerzahler führen. Eine Reform musste her.

Höhe der Grundsteuer erst im Januar 2025

 

Jetzt heißt es: Warten und Bangen. Bei 36 Millionen Grundstücken in Deutschland brauchen die Behörden ein wenig Vorlaufzeit: Die Höhe der neuen Grundsteuer erfahren Eigentümer erst im Januar 2025. Im Vorfeld wird der sogenannte Grundsteuerwert bzw. Grundsteueräquivalenzbetrag und der Grundsteuermessbetrag mitgeteilt. Hier heißt es: Obacht! Bereits bei der Übermittlung dieser Kennzahlen sollten diese geprüft werden. Falls sich bei den Daten Fehler eingeschlichen haben, ist ein Widerspruch unerlässlich. Hierfür haben sie lediglich einen Monat Zeit. Sollten sie bei diesem Thema Beratungsbedarf haben, hilft ihnen ein Makler ihres Vertrauens gerne weiter.

 

Der Brief mit dem offiziellen Grundsteuerbescheid trifft zu einem merklich späteren Zeitpunkt bei ihnen ein. Wenn sie erst dann Einspruch einlegen, stehen die Chancen jedoch schlecht, hier noch etwas zu ihren Gunsten zu wenden. Die Würfel sind dann bereits gefallen.

 

Für Schlafmützen kommt ein weiteres Erinnerungsschreiben

 

All jene Immobilienbesitzer, die ihrer Pflicht zur Abgabe der Erklärung bisher nicht nachgekommen sind, erhalten ein Erinnerungsschreiben. Dieses dürfte bis Ende März oder April in die Briefkästen aller Verschlafenen oder renitenten Verweigerer flattern. Der Staat versucht es noch einmal auf die nette Tour: Das Schreiben beinhaltet ihre Steuernummer und eine Frist von einem weiteren Monat.

 

Andererseits sollten Immobilieneigentümer sich nicht grämen: Immerhin sichern diese Einnahmen Städten und Gemeinden die Erhaltung der lokalen Infrastruktur: Straßen, Schulen, Spielplätze und Krankenhäuser werden mit diesem Geld gebaut und erhalten. Eigentlich keine schlechte Sache.

 

Verständlicherweise befürchten einige Immobilienbesitzer, die zukünftigen Grundsteuerkosten nicht tragen zu können. Gerade ältere Semester mit großem Grundstück in guter Lage sehen zusehends ihre Felle davonschwimmen. Verständlich. Schließlich sind Lebenshaltungs- und Energiekosten merklich gestiegen und wer weiß schon, wie hoch die Grundsteuer nach der Neuberechnung ausfallen wird? Die Zukunft ist ungewiss. Nichtsdestotrotz ist eine funktionierende Infrastruktur eine schöne Sache. Wenn man sich diesen Gesichtspunkt vor Augen führt, trägt man als Immobilienbesitzer zur Verbesserung der lokalen Gegebenheiten bei. Und die eigene Umgebung lebenswerter zu gestalten, ist doch ein Ziel, mit dem sich jeder identifizieren kann.

 

Haben Sie Fragen zum Thema Grundsteuerreform oder brauchen Sie Unterstützung beim Immobilienverkauf oder bei der Suche nach einem passenden Domizil?

Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite: 06271-78000

Übrigens: Wir haben interessante Tools für Sie:

 

Hinweise:

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

Foto: © OlegDoroshenko/despositphotos.com

 

 

 

Bewerten Sie jetzt Ihre Immobilie!

Kostenfrei | Unverbindlich

Ist Mieten noch eine Alternative zum Kaufen?

Die gestiegenen Zinsen haben viele Kaufinteressenten verunsichert, sie schieben den Immobilienkauf auf. Anstatt sich an eine so große Investition wie eine Immobilie zu binden, ziehen sie eine Mietwohnung vor. Aber ist das eine kluge Idee? Die Kaufpreise für Immobilien sind gesunken. Einige Immobilienexperten betonen sogar, dass die aktuellen Angebotspreise immer noch zu hoch sind und…

Weiterlesen

Wohnträume erfüllen: Die Sauna für Zuhause

Nach einem langen Arbeitstag und einem Heimweg mit eisigen Temperaturen nach Hause kommen und sich gemütlich in die Sauna setzen. Jeder fünfte Deutsche hätte laut Interhyp-Wohntraumstudie gerne eine Sauna in den eigenen vier Wänden. Sie […]

Weiterlesen

Scheidungsimmobilie: Wenn der Ex-Partner nicht ausziehen will

SKD Immobilien aus Eberbach: Am Anfang der Beziehung scheint das Glück perfekt. Doch nicht bei allen Paaren hält das Glück für immer. Lassen sich Besitzer einer gemeinsamen Immobilie scheiden, stellt sich die Frage: Wer darf bleiben und wer muss gehen? Eine knifflige Angelegenheit, erst recht, wenn die Ehe nicht im beidseitigen Einvernehmen endete. Zank und Streit ums Familiendomizil vermeiden…

Weiterlesen

UNSER TEAM

mit Leidenschaft dabei

Beate Albert

Senior-Partnerin I Immobilienberatung

+49 (0) 6271 / 78 000 Beate.Albert@skd-immobilien.de

Eberhard Krötz

Geschäftsführer I Zertifizierter Wertermittler von Immobilien (Dipl. E.I.A.)

+49 (0) 6271 / 78 000 eberhard.kroetz@skd-immobilien.de

Laura Milch

Geprüfte Immobilienmaklerin (EIA) Immobilienmaklerin (IHK)

+49 (0) 6271 / 78000 Laura.Milch@skd-immobilien.de

Tatjana Riedinger

Assistentin der Geschäftsleitung

+49 (0) 6271 / 78 000 Tatjana.Riedinger@skd-immobilien.de

Sandra Prommer

Empfang I Backoffice

+49 (0) 6271 / 78 000 sandra.prommer@skd-immobilien.de

Jeanine Schönig

Immobilienberaterin

+49 (0) 6271 / 78 000 Jeanine.Schoenig@skd-immobilien.de

Barbara Sigmund

Empfang I Backoffice

+49 (0) 6271 / 78 000 Barbara.Sigmund@skd-immobilien.de

Jürgen Dietz

Immobilienberater I Selbstständiger Mitarbeiter

+49 (0) 6271 / 78 000 Juergen.Dietz@skd-immobilien.de